Urige Wälder, Tannenzapfengeruch und das Gezwitscher der Vögel hoch oben in den Bäumen. All das bietet der Naturpark Blockheide das ganze Jahr über. Doch es wäre nicht die Blockheide würde man nicht auf mystische Steingebilde aus Granit treffen. Die einmaligen, aus der Natur geformten Monumente erstrecken sich über das gesamte Areal und regen zum Erkunden und Entdecken an. Der Christopherusstein, das Teufelsbett und die Koboldsteine sind nur einige wenige, von vielen einzigartigen Granitgebilden. Die mittlerweile bekannten Wackelsteine sind eine Attraktion in der Blockheide und der Versuch sie zu bewegen, ist quasi ein Muss für jeden Besucher und jede Besucherin.

Die vier verschiedenen Themenwege lassen sich kostenlos bewandern. Mit 2,8 Kilometern ist der LANDSCHAFTSkulTOUR-Weg ideal für Familienausflüge geeignet. Dabei kann man über Wald und Wiese schlendern und die typische „Waldviertler Kulturlandschaft“ genießen. Auch der Wanderweg GRANITnaTOUR kann mit 2,9 Kilometern für einen Tag mit der Familie in Frage kommen. Diese Route ist vor allem für Wissbegierige zu empfehlen, da man während des Wanderns immer wieder auf Informationen rund um die Gesteine des Waldviertels trifft. Dabei wird besonders auf die Entstehungsgeschichte und die traditionelle Steinverarbeitung von Granit und Gneis im Waldviertel eingegangen. Zu einer etwas längeren Wanderung lässt man sich von der MYTHOlogieTOUR (3,5km) hinreißen. Man spaziert nicht nur an sagenumwobenen Steingebilden und einer zauberhaften Landschaft vorbei, sondern kann in der Stille des Waldes auch die Märchengrotte auskundschaften. Der Marienkäferweg bietet mit 5,6 Kilometern die Möglichkeit für eine ausgiebige Wanderung, vorbei an einer bäuerlichen Kulturlandschaft. Der Marienkäferweg wird auch als Restbiotop-Wanderung bezeichnet und ist ein Umweltschutzprojekt des Naturparks. Insidertipp: Für alle Schatzsucher und Schatzsucherinnen bietet der Marienkäferweg ein zusätzliches Plus – Geochaching.

Von Mai – September laden auch der Shop, die Ausstellung und der Aussichtsturm zum längeren Verweilen ein. Die Ausstellung ist preiswert zu besichtigen und auch der Aussichtsturm kann günstig erklommen werden. Die Ausstellungsräume, welche in einem ehemaligen Wasserreservoir ihren Platz gefunden haben, bieten unteranderem einen Einblick in „Die Geburt der Wackelsteine“. Leicht verständlich wird hierbei die geologische Entwicklung des Böhmischen Massivs vermittelt. Eine Info-Ecke bietet zusätzlich jede Menge Informationen über die Granitfelsen der Blockheide. Für Kinder erzählt ein Wackelstein höchstpersönlich seine Geschichte. Der Aussichtsturm selbst bietet einen malerisch schönen Ausblick über die Gmünder Bucht.

Für das leibliche Wohl wird von April bis November zu unterschiedlichen Öffnungszeiten im „Schutzhaus“ gesorgt. Die Speisekarte beinhaltet saisonale Schmankerl aus der Region und bewegt sich preislich im mittleren Bereich. Außerdem gibt es einen Spielplatz der Riesen für Kinder und Junggebliebene und ein Steinlabyrinth. Insidertipp: Vor allem die Spezialitäten vom Mangalitzaschwein sind zu empfehlen.

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