Der Kletterpark Rosenburg war der erste Hochseilgarten in Niederösterreich und ist bis dato der einzige im Waldviertel. Der Klettergarten liegt nicht weit entfernt von Schloss Rosenburg und erstreckt sich auf über einem Hektar Waldfläche.

Das Konzept des Kletterparks ist simpel: Kinder und Eltern klettern, rutschen und hanteln sich von Baum zu Baum und bewältigen spielerisch Herausforderungen in luftiger Höhe.

Für einen erlebnisreichen Tag im Kletterpark Rosenburg benötigt man eigentlich nur festes Schuhwerk, etwas Geschicklichkeit und Mut. Insidertipp: Sollte man empfindliche Hände haben, sind Fahrradhandschuhe zu empfehlen. Die weitere Ausrüstung, wie Helm und Klettergurt, werden direkt vor Ort zur Verfügung gestellt. Nachdem man die Ausrüstung angezogen hat, kontrolliert ein Trainer oder eine Trainerin des Kletterparks, ob alles korrekt angelegt wurde und führt mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine Bodeneinschulung durch. Danach kann der Kletterspaß beginnen.

Es gibt insgesamt fünf verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Am einfachsten ist der „Grüne“ Parcours zu bewältigen. Er ist für Kinder ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von 110cm freigegeben. Allerdings dürfen Kinder bis zum 14. Lebensjahr generell nur in Begleitung Erwachsener klettern. Die Höhe der Elemente im „Grünen“ Parcours beträgt ca. zwei bis drei Meter und ist somit perfekt für Einsteiger und Einsteigerinnen geeignet. Der „Grüne“ Parcours ist zudem mit einem Mini Flying Fox ausgestattet. Ein Flying Fox ist eine Seilrutsche, auf der man schnell abwärts gelangt. Am Ende des Rutschvergnügens wird man von einem Netz aufgefangen und kann hinunterklettern. Bei der Mini Flying Fox handelt es sich um eine ca. zwei Meter lange Strecke, die man in einer Höhe von drei Meter zurücklegt. Ebenfalls für eine Körpergröße von 110cm eignet sich der „Gelbe“ Parcours. Allerdings sind diese Elemente schon zwei bis vier Meter hoch. Für den „Blauen“ Parcours muss man bereits 140cm groß sein, da man sich hier bereits in einer Höhe von ca. vier bis fünf Meter befindet. Dennoch ist auch der „Blaue“ Parcours für ungeübte Kletterer geeignet. Der „Rote“ Parcours ist eher für fortgeschrittene zu empfehlen. Auch hier muss man mindestens eine Körpergroße von 140cm haben und die Elemente sind bereits sechs bis acht Meter hoch. Die ultimative Herausforderung ist aber der „Schwarze“ Parcours. Über die sogenannte Himmelsleiter gelangt man auf elf Meter Höhe und befindet sich somit beinahe in den Baumkronen. Wer mutig ist wird belohnt, denn während des Kletterns kann man eine atemberaubende Sicht auf das wunderschöne Panorama des Kamptals genießen. Die Flying-Fox Bahn am Ende des „Schwarzen“ Parcours verspricht durch die Höhe ein Vergnügen in XXL. Um den „Schwarzen“ Parcours bezwingen zu dürfen, ist eine Körpergröße von 140cm notwendig.

Im Kletterpark Rosenburg kann man sich von März bis Oktober austoben. Um alle Parcours gründlich und stressfrei erkunden zu können, sollte man drei bis vier Stunden einplanen. Außerdem kann man neben Klettern auch noch Bogenschießen im direkt angrenzenden 3D-Bogenparcours. Einen großzügig angelegten Spielplatz gibt es auch und Grillstationen können ebenfalls genutzt werden. Im Vergleich zu anderen Hochseilgärten ist der Kletterpark in Rosenburg relativ günstig und der Aufenthalt auch nicht auf eine bestimmte Stundenanzahl beschränkt. Insidertipp: Ab einer Gruppe von fünfzehn Personen, mit der 1424 Jugendkarte NÖ oder dem Familienpass gibt es eine 10% Ermäßigung.

Wenn man den Ausflug ins Waldviertel verlängern möchte empfiehlt sich ein Aufenthalt im nahegelegenen 4 Sterne Hotel „Schüttkasten“ in Geras. Hier kann man ein tolles Angebot buchen:

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Artikel verfasst von Richard Walde

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